Stiefellecker und Aschenbecher

Ihre Stimme war leise, fast zärtlich. “Los mein kleiner Stiefellecker, du weißt doch was ich von Dir erwarte, oder hast du das schon vergessen?”. Nein, ich hatte nichts vergessen. Sofort erhöhte ich den Druck meiner Zunge, die das Leder der göttlichen Stiefel vom Straßenstaub befreite. “Ja, so ist brav. Ich will deine Zunge spüren dabei, deinen Eifer, deine Leidenschaft.” Meine Zunge fuhr wie wild das Leder entlang, reinigte sorgfältig die Nähte. Da ich meine Hände auf den Rücken verschränkt hatte, war es eine schöne, aber mühselige Arbeit. Meine Herrin betrachtete mich lächelnd rauchend dabei. “Stop! Komm hoch, öffne deinen Mund und strecke deine Zunge heraus.” Ich tat wie mir befohlen und rückte in die gewünschte Position neben den Stuhl meiner Herrin. Der Geruch des Leders in meiner Nase vermischte sich mit dem herrlichen Duft meiner Göttin und ließ mich zittern. Mit einer ruhigen Bewegung wurde die Asche in meinen Mund befördert.”Schlucken!” Der Befehl kam mit absoluter Gewissheit meiner Untergebenheit. Mein Mund war durch den Staub schon trocken und die Asche rutschte nur schwer runter. “Leg dich auf den Boden und lecke meine Sohlen sauber, der Teppich soll doch geschont werden, oder?”

Stiefellecker

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